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Speyer hat einen aktuellen „Deutschen Meister“
Im „Kanu-Freestyle der deutschen Kanu-Jugend“

 

 

Der "DKV" informiert zum Thema: Vogelgrippe

 

 

Die "Bundesanstalt für Gewässerkunde" informiert zum Thema: Vogelgrippe

 

 

Auf dieser Seite präsentieren wir Euch
aktuelle Themen aus unserem Sport:

          • Wichtige Hinweise
          • Veranstaltungen
          • Tipps & Tricks

 

 

 

 

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Bericht zur
„Deutschen Meisterschaft im Kanu-Freestyle”
2009 in Augsburg“

 

 

Speyer hat einen aktuellen „Deutschen Meister“
Wo? Im „Kanu-Freestyle der deutschen Kanu-Jugend“.

Johannes Schmidt (16) vom Kanuclub Speyer belegte den 1. Platz bei der Jugend (bis16J) und den 4. Platz bei den Junioren (bis18J) im Wildwasser von Augsburg und gehört nun zu den Top-Fahrern der Freestyle Szene.

Johannes2

Waghalsige Tricks und blitzschnelle Kombinationen von schwierigen Figuren begeisterte das Publikum bei herrlichem Wetter. „Es sieht leicht und lässig aus, für die Kajakfahrer bedeutet diese Leichtigkeit aber harte Arbeit, regelmäßiges Training und eine perfekte Bootsbeherrschung“, so sein Teamchef Helmut Wolf, vom „Freestyle Team Baden“.

Austragungsort war am vergangenen Wochenende die Olympia Strecke von 1972 des Augsburger Eiskanals. Der Wettkampf fand an der Augsburger Walze der so genannten „Waschmaschine „ statt. „Wenn einer mal mit dem Kopf da unten drin gehangen hat, dann weiß er, warum das Waschmaschine heißt“ so der Kommentar von Johannes. Nach den Vorläufen, Halbfinale und Endlauf belegte der den 4. Platz bei den Junioren bis 18 Jahre und den 1.Platz bei den bis 16 Jährigen.

Was ist eigentlich Kanu – Freestyle?
Kanu - Freestyle ist pure Akrobatik im Wildwasser. Beim Kanu Freestyle, früher auch Kanurodeo genannt, wird der Fluss nicht einfach runter gepaddelt. Man sucht sich lieber eine Walz oder eine stehende Welle und bleibt dort gewollt „hängen“. Dort vollführen die Spielbootfahrer eintrainierte Figuren von unterschiedlicher Schwierigkeit.

Welche Figuren (Moves) gibt es?
Im Wettkampf geht es darum, in einer definierten Zeitspanne, möglichst viele horizontale und vertikale Drehungen aneinander zu reihen. Je steiler die Drehungen ausfallen, umso mehr Punkte sind zu erzielen, aber umso schwieriger sind diese auszuführen.
All diese Figuren sind auf mehr oder weniger logische englische Namen getauft worden, da ja bekanntlich die Deutsche Sprache wie Kerzen, Salti, Pirouetten nicht „cool“ genug ist.

Johannes1

Moves wie z.B. „Spins“ d.h. 360° Drehung auf der Walze oder Blunts“ d.h. vertikale 180° Drehung auf der Welle gehören zu den Standartübungen.
Daneben gibt es mittlerweile auch sehr komplexe neue Moves mit Namen wie Helix, Tricky Woo, Godzialla oder Paddelswitch. Am deren Erklärung ist mindestens so schwierig wie ihre Ausführung.

Jeder Move hat seine Punktevergabe, daneben wird auch die Varietät und die Technik von der Jury bewertet.

Weitere Ziele:
„2010 will ich ins National Team der Deutschen Freestyle Mannschaft“, sagte junge Paddler vom KC Speyer. Nächstes Jahr findet die Weltmeisterschaft in Deutschland, genauer in Platting statt.
 

 

 

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Der "DKV" informiert zum Thema: Vogelgrippe

 

 

Der DKV-Newsletter Nr. 04/06 vom 16.02.2006

Vogelgrippe und Kanusport
Hinweise des Deutschen Kanu-Verbandes

Nachdem in Deutschland erste Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen worden sind, stellen viele Kanufahrer besorgt die Frage, ob Kanusport noch unbesorgt ausgeübt werden kann. Hierzu gibt der Deutsche Kanu-Verband (DKV) die nachfolgenden Informationen:

Grundsätzlich ist die Ausübung des Kanusports weiterhin möglich. Eine Infektion über den Kontakt mit Wasser ist bisher nicht bekannt.
Um sich aber vor möglichen Infektionen zu schützen sind einige Verhaltensregeln zu beachten:

1. Vermeiden Sie Kontakt zu Vogelkot und Vogelfedern!
Insbesondere beim Ein- und Ausstieg im Uferbereich oder an Steganlagen besteht die Gefahr, ungewollt mit Vogelkot in Berührung zu kommen. Achten Sie deshalb darauf, den direkten Hautkontakt generell zu vermeiden. Kommt es dennoch zu Hautkontakten, sollten die betroffenen Stellen sofort sorgfältig gewaschen werden. Ein Kontakt mit Schleimhäuten (Augen, Nase oder Mund) muss unbedingt verhindert werden. Waschen Sie Ihre Hände nach der Paddeltour sorgfältig, reinigen Sie auch Ihre Ausrüstungsgegenstände besonders gründlich.


2. Melden Sie tote Wasservögel!
Der Kontakt zu toten Wasservögeln ist besonders gefährlich und deshalb zu verhindern! Angesichts der aktuellen Entwicklung ist es erforderlich, tote Wasservögel unverzüglich den örtlichen Veterinärämtern oder Ordnungsbehörden zu melden. Nur die zuständigen Behörden sind in der Lage unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen die Kadaver einzusammeln und zu entsorgen! Das eigenständige Einsammeln toter Wasservögel birgt erhebliche Gefahren und ist unbedingt zu unterlassen!


3. Informieren Sie sich vor Fahrtbeginn über die aktuelle Situation!
Kanufahrer sollten sich in der lokalen Presse vor Fahrtbeginn darüber informieren, ob auf dem vorgesehenen Gewässer Fälle von Vogelgrippe aufgetreten sind und ob durch die örtlichen Ordnungsbehörden besondere Verhaltensmaßregeln vorgegeben worden sind. Diese Regeln sind selbstverständlich zu beachten. Informieren Sie andere Kanufahrer, die möglicherweise noch nicht über die aktuelle Lage Bescheid wissen.



Informationen zur Vogelgrippe gibt es auch im Internet:
Aktuelle Informationen stellt das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin, die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention, unter http://www.rki.de  zur Verfügung.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) stellt aktuelle Informationen auf seiner Homepage zur Verfügung.:
link dorthin

Darüber hinaus haben viele Umweltministerien für besorgte Bürger Telefon-Hotlines eingerichtet. Die Telefonnummern finden Sie unter den Internetadressen der jeweiligen Ministerien.


Wenn die genannten Vorsichtsmaßnahmen sorgfältig beachtet werden, besteht nach derzeitigem Kenntnisstand keine Infektionsgefahr, so dass auch weiterhin Kanusport ausgeübt werden kann.

Duisburg, den 15.02.2006 · Deutscher Kanu-Verband e.V.

Dieses Merkblatt kann auch im Internet unter www.kanu.de heruntergeladen werden, um es z.B. im Bootshaus auszuhängen!

Verantwortlich:
Deutscher Kanu-Verband e.V., Olaf Winter,
Bertaallee 8 · 47055 Duisburg,
Telefon (02 03) 9 97 59-0, Telefax (02 03) 9 97 59-60,
service@kanu.de

>> KCS Info: <<
Darüber hinaus steht euch unser KCS Umweltbeauftragter Karl-Heinz Jauß für weitere Informationen zur Verfügung!
Umweltbeauftragter@kanuclub-speyer.de

 

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Die "Bundesanstalt für Gewässerkunde" informiert zum Thema: Vogelgrippe

 

 

Abteilung: U
U4 Tierökologie, Dr. Koop Stand 16.02.2006

Vorab-Information für die WSV zum Problemkreis „Vogelgrippe und Unterhaltung von Bundeswasserstraßen“

In Deutschland ist in Wildvogelbeständen der Vogelgrippevirus (hochpathogenes aviäres In-fluenza A/H5N1) aufgetaucht. WSV-Mitarbeiter können daher während ihrer Arbeit mit toten Vögeln und mit Vogelkot konfrontiert werden.

Was ist zu tun:

1. Wenn verendete Wildvögel in und an Bundeswasser-
straßen gefunden und geborgen werden müssen?


Grundsätzlich gilt:
Wer verendete Wildvögel, insbesondere Wasservögel auffindet sollte die Tiere und deren Kot nicht anfassen und umgehend das zuständige Veterinär oder Gesundheitsamt informieren.

Wenn der Kontakt mit den Tieren nicht zu vermeiden ist, wenn tote Vögel aus Bundes-wasserstraßen, Anlagen und Bauwerken geborgen und entfernt werden müssen, dann sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden:

  • Hände, Augen und Atemwege vor möglichem Vireneintrag schützen durch: Einweg-Handschuhe, Atemschutzmaske mit Partikelfilter sowie Augenschutzbrille (großes Angebot verschiedener Hersteller im Laborhandel erhältlich) verwenden
     
  • Tote Vögel mit Handschuhen oder Plastiktüte (blaue Müllsäcke) aufnehmen und in Plastiktüte verpacken.
     
  • Kontakt mit Vogelkot oder anderen Ausscheidungen unbedingt vermeiden
     
  • Nach Kontakt mit Wildvögeln und toten Vögeln Hände und Unterarme gründlich mit handelsüblicher Seife und viruzidem Handdesinfektionsmittel z.B. (Bode Sterillium viruguard, s. Liste Anhang) reinigen.
     
  • Bei intensiverem Kontakt auch die Kleidung gründlich reinigen.(Waschmaschine oder Reinigung)
     
  • Gerätschaften und Gummistiefel ebenfalls mit Seifenlauge und/oder mit viruzidem Desinfektionsmittel z.B. Korsolex Basic (s. Liste Anhang) reinigen
     
  • Während dem Umgang mit den toten Vögeln keine Speisen und keine Getränke zu sich nehmen. Nicht Rauchen.

Sollten tatsächlich nach Kontakt mit Wildvögeln grippeähnliche Symptome auftreten bitte unverzüglich einen Arzt aufsuchen und diesen über den Verdacht informieren

Was passiert mit den aufgefundenen Tieren?
Die Tiere werden zunächst vom zuständigen Veterinäramt oder Amtstierarzt geborgen.
Die Erstuntersuchungen werden von den Untersuchungseinrichtungen der Länder durchgeführt. Mit dieser Untersuchung können die Länder feststellen, ob der Vogel mit irgendeiner Form eines Vogelgrippevirus infiziert ist.
Falls ja, werden Proben an das Nationale Referenzlabor auf der Insel Riems geschickt. Dort wird näher untersucht, um welches Virus es sich handelt (Subtypisierung). Erst dann kann man zuverlässig sagen, ob der Vogel mit einem hochpathogenen (d.h. hochaggressiven und hochansteckenden) Geflügelpestvirus (H5N1 oder H7N7) oder einer niedrigpathogenen Form des Vogelgrippevirus infiziert war.


2. Wenn Vogelkot-Rückstände entfernt werden müssen

Der Virus kann prinzipiell über Vogelkot-Rückstände z.B. als Staub eingeatmet oder wenn mit Kotpartikeln beschmutzten Händen Kontakt mit dem Mund bekommen aufgenommen werden. Aber nicht jeder Vogelkot stammt von einem infizierten Vogel. Eine Infektion auf diesem Weg ist nicht sehr wahrscheinlich aber folgende vorbeugende Schutzmaßnahmen sollten trotzdem durchgeführt werden:

Worauf ist bei der Reinigung von mit Vogelkot verschmutzen Anlagen, Beschilderungen und Verkehrszeichen an Bundeswasserstraßen zu achten:
 

  • Hände, Augen und Atemwege vor möglichem Vireneintrag schützen (Handschuhe, Atemschutzmaske mit Partikelfilter FFP 3 sowie Augenschutzbrille verwenden).
     
  • Wenn großflächig gearbeitet werden muss, z.B. mit einem Kärcher, zusätzlich einen Einweg-Overall (s. Liste im Anhang) tragen
     
  • Nach der Arbeit Hände und Unterarme gründlich mit Seife oder viruzidem Handdesinfektionsmittel (Bode Sterillium viruguard, s. Liste Anhang) reinigen.
     
  • Verschmutzte Kleidung gründlich reinigen. (Waschmaschine oder Reinigung), Einwegoverall vernichten
     
  • Gerätschaften und Gummistiefel ebenfalls mit Seifenlauge und/oder mit viruzi-dem Desinfektionsmittel z.B. Korsolex Basic (s. Liste Anhang) reinigen
     
  • Während der Arbeiten mit dem Kot keine Speisen und keine Getränke zu sich nehmen. Nicht Rauchen.

Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Koop vom Referat U4 Tierökologie der BfG (koop@bafg.de, 0261-1306-5404) gerne zur Verfügung.
i.A. - Koop


KCS Info:
Darüber hinaus steht euch unser KCS Umweltbeauftragter Karl-Heinz Jauß für weitere Informationen zur Verfügung!
Umweltbeauftragter@kanuclub-speyer.de
 

 

 

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